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Wetterstation

Die Entwicklung einer vollwertigen Wetterstation mit Statistikfunktion und so.


(Zeitlich von oben nach unten)
2011-01-08 19:12:42 geschrieben von Christopher

Das Wetter und die Zeit

Den Wunsch nach einer eigenen Wetterstation und der damit verbundenen Weltherrschaft hatte ich schon lange. Aber wo anfangen? Als ein erstes Testboard mit ATMega644 von Fördey fertiggestellt wurde, konnte ich ein wenig experimentieren und fing mit dem interessantestem Aspekt des Wetters an - der Zeit. Ein DCF-Empfänger, der auf einer Kofferraum-Tauschparty vom Finger-Forum erstanden wurde, lag noch herum. Dieser wurde einfach mal direkt an einen AVR-Pin gestöpselt und Spaghettikot in C fabriziert. Dieses Programm wurde später noch umgeschrieben, so dass das DCF-Zeitsignal über Interrupts neben dem normalen Programmierfluss ausgeführt werden kann. Das Wetter hat ja durchaus noch andere Auswirkungen als die Zeit, die gemessen werden wollen. - Projektgeschichte
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2011-01-09 14:38:25 geschrieben von Christopher

Erste Erfolge

Nach einigen mehr oder weniger erfolglosen halbherzigen Versuchen, mittels zweier NE555 einen herumliegenden kapazitiven Feuchtesensor auszulesen und einigen Gedanken in Richtung Luftdruck wurde entschieden, zwei Sensormodule von Watterott-Elektronik zu ordern. Ein SHT-15 Temperatur und Luftfeuchtefühler und ein BMP085 Bosch-Drucksensor. Der SHT-15 wurde als erstes an das 644er Testboard gehäkelt.Dabei durfte ich feststellen, dass die schlauen Ingenööre von "Sensirion" sich den Spaß erlaubt hatten, die CLK-Leitung des Busses zu invertieren, optimal!

Also anstatt eine schöne fertige TWI-Lib zu verwenden, oder wenigstens das AVR-TWI-Interface, durfte ich die Routinen selbst schreiben. Pin an, Pin aus, Pin an, Pin aus... Um diese ultimative Form des Datenaustausches irgendwie zu kontrollieren, wurde ein hochmoderner Apparat von HP verwendet. Der Hewlett Packard Reichs-Bus-Analysator 1930+ mit neuester CRT-Technologie. Leider passte der komplette Transfer nicht auf den Bildschirm, sondern nur die Adressierung.

Komischerweise klappte dann aber doch alles und der Drucksensor verwendete wirklich den oginaal I2C-Standart, unglaublich.

Zwischenzeitlich musste natürlich ein Board für das Projekt her. Nach gefühlten 10 verschlissenen Bungard-Platinen zu je 1,50€, hat Fördey dann im Alleingang noch einmal mit der Belichtungsdauer experimentiert und mir eine Platine höchster Güte gezaubert. Aufgrund meiner grottigen Lötkünste durfte er auch die SMD-Teile bestücken, unter anderem den ATMega32 im handlichen TQFP-Gehäuse. Nun sind bereits einige Tage vergangen, die Sensoren laufen, die Software-Uhr ist auch implementiert, nur die SD-Karte zickt noch rum, um nicht zu sagen, macht garnichts.

- Projektgeschichte
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