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2011-02-06 18:31:44 geschrieben von Christopher

Widerstände als Oxidationshilfe

Jeder kennt das Problem. In der Werkstatt liegen Widerstände im 20 Ohm-Bereich rum, mit denen man absolut nichts anfangen kann. Daher diese kleine Konstruktion, um die Teile ihrem einzigen sinnvollen Zweck zuzuführen. Dem Tod durch extreme Überspannung.

Eine 80cent-Induktionskurbel eines alten Feldtelefons kombiniert mit einem Zweipuls-Gleichrichter und zwei Hochspannungselkos ergeben stattliche 421V... Spannung genug, um einen Kohleschichtwiderstand in einem blauen Lichtblitz verschwinden zu lassen. Interessanterweise funktioniert das pro Widerstand zwei Mal.

Sollte also absurderweise mal ein Oxidationsfähiges Gemisch in der Nähe des Widerstands sein, und beim ersten fröhlichen Widerstands-gebruzzel nichts passieren, könnte man immer noch einen zweiten Versuch durchführen.

So eine offene Induktionskurbel mit ein paar Freiluftdioden und festgeklebten Elkos ist nicht sonderlich ästhetisch. Deshalb bei Ebay flugs zwei alte Army-Munikisten für je 8€ geordert und festgestellt, dass das ziemlich gute Universalgehäuse für alle Elektronik, die man mit in die Natur nimmt, sind.

Nachdem nun die Plexiglas-Frontplatte gefertigt ist und als provisorischer Auslöser der 'Drehschalter - Modell: IGOR' dient, kann das Moped demnächst einmal eingeweiht werden. Man darf gespannt sein.

- Projektgeschichte
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